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Wolfsschanze. Größenwahn und Widerstand

Tief in den Wäldern, in einem teilweise sumpfigen Gebiet verborgen, entstand ab 1940, das Führerhauptquartier in der Nähe der Stadt Rastenburg. Während Deutschlands Städte in Trümmer versanken, wurden in den folgenden Jahren hier zigtausend Arbeiter beschäftigt, die halbjährlich ausgetauscht wurden und nur an einem Bauabschnitt arbeiten durften. Tarnname der angeblichen Fabrik: Chemische Werke Askania.

So entstanden sieben massive Bunker mit Wandstärken von über 10 Metern, unzählige leichte Bunker und Wohngebäude für über 2000 Offiziere und Mannschaften. Getarnt mit Tarnnetzen, die Anlagen verputzt mit Mörtel, dem wegen der Struktur Seetang beigemischt war. Die Anlage verfügte über einen Bahnanschluss, zwei Flughäfen,  drei Sperrkreise, umfangreiche Minengürtel und kilometerlange Stacheldrahtzäune. Die Anlage diente nicht der Verteidigung. Als Wohnraum dienten Baracken, die Bunker dienten nur dem Luftschutz. Allein die Räumung der circa 50.000 Landminen, teilweise neuartige Konstruktionen aus Holz und Keramik nahm über 10 Jahre in Anspruch, bei denen zahlreiche Pioniere verletzt und getötet wurden.

Hitler, der 800 Tage in seinem Hauptquartier verbrachte (intern "Mückenloch"genannt), konnte wenn alle Signale auf Grün standen, im Sonderzug die Reichshauptstadt Berlin in 8 Stunden erreichen. In Folge, die Nähe zu Hitler suchend, baute in einiger Entfernung, Himmler seine "Schwarze Schanze".

Reichsaußenminister von Ribbentrop ("Er hatte nämlich eine besondere Gabe dafür, sich an die politische Meinung Hitlers heranzutasten, dann, wenn ihre Tendenz feststand, mit ihr zu harmonieren und sie in gleicher Richtung noch zu überbieten." Staatssekretär Ernst von Weizsäcker in seinen Erinnerungen), nahm standesgemäß (ausgerechnet beim im Widerstand aktiven Heinrich Graf von Lehndorff) im aufwendig renovierten Flügel von Schloss Steinort quartier. 
 
                                            

    

  Hier fand am 20 Juli 1944 das gescheiterte Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler statt. Hitler überlebte das Attentat dank der "Vorsehung" leicht verletzt. Claus Schenk Graf von Stauffenberg verabscheute die Demokratie, ethische und religiöse Gründe, sowie der nahende Untergang trieben Ihn an. So äußerte er sich in einem erhaltenen Brief von 1939 an seine Frau, abfällig über die Polen.

"Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht guttun".

Zitat von Janusz Reiter: Die Ablehnung des Verbrechens schloss die Verachtung für die Opfer des Verbrechens nicht aus. Und mehr noch, die Stimme des Gewissens wurde meistens schnell zum Schweigen gebracht. Die Faszination des militärischen Erfolgs erwies sich als stärker.

                                                                                          

 Stauffenberg wurde festgenommen und noch am Abend des 20. Juli in Berlin hingerichtet. Der Beginn einer Hinrichtungswelle, der in den folgenden Monaten hunderte von Oppositionelle zum Opfer fielen.

 Hätte das gelungene Attentat die Geschichte Deutschlands verändert? Fakt ist: In den wenigen Monaten bis zum Ende des 2.Weltkriegs, starben noch einmal Millionen Soldaten an der Front, im Bombenhagel auf deutsche Städte, in Konzentrationslagern, auf der Flucht und in Kriegsgefangenen Lagern.

So sollte die Wolfsschanze auch als Mahnmal verstanden werden.

Obwohl perfekt aus der Luft getarnt, ist es trotzdem heute noch ein Rätsel, warum nie ein alliierter Luftangriff erfolgte.
Am 24. Januar wurde die Anlage teilweise vor den anrückenden Truppen der Roten Armee gesprengt. Hitler hatte die Anlage schon im November verlassen.

• Viele Touristen in den Sommermonaten.
• Angebotene Führungen sind oft ärgerlich.

 
 Souvenirbuden, angebotene Geländefahrten mit altem Kriegsgerät gehören hier nicht her! Pfiffige private Betreiber bieten schon heute in der Nähe der Wolfsschanze sogenannte "Freizeitcamps" an. Krieg spielen am Wochenende mit militärischem Gerät ist scheinbar der "Renner". Die Parkplätze sind jedenfalls gerammelt voll.

"Wenn Sie schon einmal Ihre Fähigkeiten als Scharfschütze ausprobieren wollten, kommen Sie in den neu eröffneten Schießstand in die Wolfsschanze. In dem ehemaligen Bunker von Stabsgeneral Jodl (Bunker Nr. 17) haben Sie die einmalige Chance mit Repliken historischer Waffen (ASG Repliken von Kunststoffkugeln 6 mm) und sportlichen Luftgewehren zu schießen. Das Objekt steht für Erwachsene als auch für Kinder den ganzen Tag zur Verfügung. Lassen Sie sich so eine Möglichkeit nicht entgehen!" (http://wolfsschanze.pl/index.php/tourismus)

Ausbau zum Freizeitpark Wolfsschanze?

Die polnischen Behörden wollen Adolf Hitlers ehemalige Bunkeranlage Wolfsschanze stärker zum Touristenmagneten ausbauen. "Kinder sollten genauso wie Geschichtsinteressierte angezogen werden", sagte Artur Kurek vom polnischen Forstwirtschaftsamt der Nachrichtenagentur AFP. Per Ausschreibung werde nun ein neuer Betreiber des ehemaligen Führerhauptquartiers gesucht. Ziel seien vor allem Investitionen zur Modernisierung in das in den Bunkeranlagen eingerichtete Hotel und Restaurant, sagte Kurek. "Wir wollen, dass die Touristen nicht mehr nur für eine oder zwei Stunden kommen", fügte er hinzu. Derzeit zieht die Wolfsschanze zwischen 180.000 und 200.000 Besucher im Jahr an. Mit den Investitionen von umgerechnet 1,6 Millionen Euro zur Modernisierung soll die Besucherzahl um bis zu 20 Prozent erhöht werden.
Nachrichtenagentur AFP /t-online.de 28.01.2012.

 Eintritt Erwachsene: 15 pln.
 Eintritt Schüler & Studenten: 10 pln

 Parkplatzgebühren
:

 Bus : 25 pln
 Kleinbus: 15 pln
 Auto : 10 pln
 Motorrad : 5 pln
 Fahrrad : 2 pln

 
Öffnungszeiten: April bis Oktober. 8.00 Uhr - Sonnenuntergang.


 

Bunkeranlage Mauerwald / Mamerki - Hauptquartier des Oberkommados des Heeres

Am Masurischen Kanal, 8 km von Angerburg und 18 km von der Wolfsschanze entfernt, befindet sich eine der in Polen besterhaltenen, unzerstörten deutschen Bunkeranlagen aus dem II. Weltkrieg.

In den Jahren 1940-44 wurden ungefähr 250 Objekte, darunter 30 bis heute erhalten gebliebene Bunker aus Stahlbeton, errichtet. Zeitweilig waren hier 40 Generäle, 1500 Offiziere und Soldaten der Wehrmacht untergebracht.
Auch wer kein Interesse an der Anlage hat, der Ausblick auf den Mauersee von einem Aussichtsturm auf einem der Bunker lohnt sich.
Weitere Informationen


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