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Heiligelinde.
"Perle des Barocks" in Masuren / Ermland. 
  

 

 

 

 

 

• Erbaut 1687/1693 von Georg Ertly (geboren in Tirol)
• Prächtige Wandmalereien von Matthias Meyer
• Orgel von 1721, von Josua Mosengels. Umbau 1905
• Hauptaltar von K. Peuker, 1712/1714

 

 Die dreischiffige Basilika in der Nähe des Ortes Reszel/Rößel, gehört neben Frauenburg zu den berühmtesten Kirchen des Ermlandes. Eine prächtige barocke Wallfahrtskirche mit angebautem Kloster, die man hier, im früher hauptsächlich protestantischen Masuren / Ostpreußen, nicht vermutet, sondern eher im südlichen Europa. Jährlich pilgern tausende von Gläubigen zu der von Sagen und Wundern umwobenen Kirche.  

Die Linde galt bei germanischen und slawischen Völkern als heiliger Baum.

 

Natürlich hat auch Święta Lipka wie alle Wallfahrtsorte schöne Legenden. So erschien einem im Gefängnis sitzenden Verbrecher in der Nacht vor seiner Hinrichtung die Mutter Gottes, die ihm ein Stück Holz überreichte. Hieraus schnitzte der in dieser Kunst ungeübte Mann ein Marienbild mit wundersamer Ausstrahlung. Der Richter begnadigte den Mann daraufhin, schien es sich doch um eine Erscheinung zu handeln, die für den Angeklagten sprach. Vier Tage irrte der Mann in den Wäldern umher, bis er eine wunderschöne Linde fand und ihr sein Bild anvertraute. Von nun an blieb die Linde auch im Winter grün. An der Linde befestigt häuften sich später um das Marienbild Heilungen und wundersame Erscheinungen der Mutter Gottes, die zum Bau einer ersten Kirche im Jahre 1311 führten.  

Oder die Sage von einem Blinden, der seinen Kutscher wegen des übermächtigen Glanzes der Linde dorthin fahren ließ und geheilt wurde. Auch von einem Hirten, dessen Herde sich vor der heiligen Jungfrau und dem Gottessohn niederwirft wird berichtet. 

Auch die Rastenburger wollten das Bild haben, wallfahrten nach der Linde und brachten das Bild in feierlichem Zug in ihre Kirche. Doch über Nacht war es verschwunden und zur Linde zurückgekehrt. Alsbald gingen die Rastenburger wieder hinaus, um das Wunderbild zu holen. Aber auch diesmal kehrte es zur Linde zurück. 

Einer anderen Sage nach, sollen im Wurzelbereich der mächtigen Linde, die Barstucken, kleine Männlein, nach dem Glauben der alten Pruzzen, verkörperte Seelen von verstorbenen gewohnt haben.   

 1482 wird die Wallfahrtskapelle erstmals urkundlich erwähnt. Im Zuge der Reformation zerstören Bilderstürmer aus Rastenburg 1524 die Kapelle. Die Linde wurde gefällt und in den See geworfen und das Marienbild vernichtet. Trotz des strengen Verbot des Amtsmann Wolf von Heydeck nach Heilige Linde zu Wallfahrten, kommen Nachts katholische Gläubige und Lutheraner um Ihre Gebete am Ort der Zerstörung zu verrichten und Kerzen zu entzünden. Zur Abschreckung wird sogar ein Galgen aufgebaut, und einige Pilger hingerichtet.  Der Überlieferung zur Folge, trifft den dafür verantwortlichen Hauptmann eine erschütternde Nachricht. Sein Sohn soll in Frankreich wegen einer Untat genau an dem Tag gehenkt worden sein, an welchem er den Galgen in Heilige Linde hat aufstellen lassen.   

Der Bau einer neuen Kapelle nimmt Gestalt an.

Um 1605 werden die Religionsverbote gemildert. Der Sekretär des polnischen Königs, Stephan Sadorski, fasst den Plan, das Gut "Linde " zu kaufen um als Patron dort eine Kirche zu errichten. Der Besitzer, der Lutheraner Otto von der Groeben weigert sich standhaft, trotz Fürsprache des gesamten polnischen Hofes bis 1619, zu verkaufen. Kovertiert schließlich zum katholischen Glauben und wird zu einem der stärksten Befürworter des Projekts.  Der Bau wird schon im Herbst 1619 vollendet. Neben der Kapelle entsteht ein Pilgerheim und ein Hospital für erkrankte Beter. Bischöfe und Könige kommen nach Heilige Linde. Am 18. August 1639 erhalten die Jesuiten das Recht auf Verwaltung und Nutznießung.

Die gewaltig anschwellende Zahl der Pilger verlangte schon bald nach einer größeren Kirche. Die langsam baufällig werdende Kapelle, auf unsicherem Grund gebaut, bleibt trotzt zahlreicher Versuche den Untergrund zu sanieren nur bis 1686 für Gottesdienste erhalten. 1687 erfolgt die Grundsteinlegung  der jetzigen Kirche. An Kapital besaßen die Patres anfangs nur 15.000 Gulden. Ein ständig anschwellender Strom von Spenden, aufgebracht vom Bistum, auswärtigen und ausländischen Pilgern, sicherte den Weiterbau. Die Unterkellerung des gesamten Baukörpers erlaubte die Statik eines 19 m hohen Kirchenschiffes, das sämtliche Bauwerke Ostpreußens, auch die des Frauenburger Doms an Höhe übertrifft.    

Nach kurzer Bauzeit kann der ermländische Bischoff Johann Stanislaus Sbasi, am 15. August 1693 die fertige Kirche weihen. 1694 werden die Türme errichtet, 1697 das neue Priesterhaus fertig gestellt.

1722 gründeten die Jesuiten eine eigene Musikschule, die "Bursa" (Internat), für die gottesdienstliche Musik, in der auch später Organisten für das Ermland ausgebildet wurden. Letzte, besonders plastische und malerische Arbeiten werden bis 1730 abgeschlossen. Das Gotteshaus hat neben dem Hochaltar noch acht Seitenaltäre.

Anziehungspunkt für Touristen sind die kurzen Konzerte auf der weit über die Region Masuren berühmten Orgel. Hier schläft niemand ein. Die mächtige Orgel hat 40 Register, ca. 4000 Pfeifen, die auch in zwei Weltkriegen nicht eingeschmolzen wurden. Zudem bewegen sich zahlreiche Figuren während des Spiels (kitschig aber schön).

Heilige Linde wurde in beiden Weltkriegen nicht beschädigt. Die auf hunderten von eisenbeschlagenen Erlenholzpfählen, auf unsicherem Grund errichtete Kirche drohte in den 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts, aufgrund einer Grundwasserabsenkung und dadurch verrottender Pfähle einzustürzen.  

• Bewachter Parkplatz                                                                           

• Basar mit lokalen Reisesouvenirs und kitschigen Devotionalien.

• Imbissbuden. 


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