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Treuburg, Olecko, Marggrabowa.

Die Stadt an der östlichen Grenze der masurischen Seenplatte wurde 1560, in der Nähe eines hölzernen Jagdschlosses der Ordensritter, zeitgleich mit der 42 km entfernten Stadt Augustów gegründet. Markgraf Albrecht von Hohenzollern und der polnischen König Zygmunt II. August, verabredeten während eines gemeinsamen Jagdausfluges, im jeweiligen Herrschaftsgebiet den Bau einer Stadt.



Zentraler Punkt der Stadt ist auch Heute noch der ehemalige Marktplatz, mit 7 ha einer der Größten in Europa. Der an Markttagen reichlich angefallene Pferdemist wurde anschließend sogar Wagenweise, als Dünger verkauft. Nach 1945 wurde der Platz in einen Park umgewandelt. Erst nach dem Einmarsch der Roten Armee erlitt die Stadt große Zerstörungen und verlor viel alte Bausubstanz. Sehenswert ist die alte Wassermühle an der Lega




Marggrabowa, (Markgrafenstadt?) hieß die Stadt bis 1928. In der Volksabstimmung über die Zugehörigkeit zu Polen oder zu Deutschland stimmten 1920 von 28.627 Bewohnern des Landkreises, nur 2 für eine Zugehörigkeit zu Polen. Auf Grund des Wahlergebnisses erfolgte die Umbenennung in Treuburg. Nach 1945 erhielt die Stadt polnischerseits den Namen Olecko. Sehenswerte Ausflüge:

Wigierski Nationalpark (Region Suwałki/Augustów)

Einer der jüngsten Nationalparks Polens ist der Wigierski Nationalpark. Auf einer Fläche von 15085 Hektar umfasst das Gebiet allein 40 größere, teilweise miteinander verbundene Seen. Die einzigartige Gewässerlandschaft mit Inseln, Buchten und Mooren ist ein Überbleibsel der letzten Eiszeit und Heimstatt vieler seltener Vögel. Als Ausgangspunkt für Exkursionen in den Park bietet sich das Kamaldulenserkloster Wigry an.

Zahlreiche Waldlernpfade/Naturlernpfade versuchen dem Besucher einen Eindruck von Reichtum dieser Landschaft zu vermitteln. Seltene Pflanzenarten, Biber, Elche, Flußotter, Wölfe, Adler und Schwarzstörche kommen vor. Der Park darf auch von Kanuten Radwandern und Reitern benutzt werden.


Wigry Nationalpark / Wigierski Park Narodowy
Krzywe 82
16-400 Suwałki
tel/fax +48/87-5632562
Weitere Informationen

Borkener Heide / Puszcza Borecka / Olecko. (240 qkm)

Bekannt durch die dortige Aufzuchtstation für Wisente. Als vor einigen Jahren bei Ausbesserungsarbeiten am Gatter einige Tiere entflohen, wuchs der Bestand
an "wilden" Wiesenten auf heute bis zu 80 Tieren, die nur in harten Wintern
eine Zusatzfütterung bekommen. In der Wiesentaufzuchtstation in Wolisko können sie im riesigem Gehege zu bestimmten Zeiten einige Tiere bei der Fütterung beobachten. In der Borkener Heide gilt "Wege nicht verlassen". Ein urwaldähnliches Kerngebiet ist "no go area". Neben Wisent kommen auch Wolf, Auer- und Birkhahn, Kranich und Schwarzstorch vor. Um den Rotwildbestand zu regulieren werden einige Tiere jedes Jahr zur Jagd freigegeben.



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