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Pyramide in Rapa / Masuren
 

Pyramide in RapaIn der Luschnitz, einem feuchten Waldgebiet, über einen aufgeschütteten Damm zu erreichen, errichtete Graf Heinrich von Farenheid 1811 die sogenannte „Pyramide von Rapa“ als Begräbnisstätte für sich und seine mit 3 Jahren verstorbene Tochter Ninette.









  Wer „Die Blechtrommel“ gelesen hat, wird die Kaschuben, eine Volksgruppe in Polen, kennen. Wer nicht, könnte es auf der Suche nach einer Antwort zuerst im „Zentrum für Bildung und die Förderung der Region“ (cepr.pl) versuchen. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich ein Freilichtmuseum mit einer wilden Themenmischung. Es war das Herzensprojekt des inzwischen verstorbenen kaschubischen Unternehmers Daniel Czapiewski. Er hat im Dorf Szymbark, 40 Kilometer südwestlich von Danzig, nicht nur die längste Holztafel der Welt errichten lassen (Pate: Solidarność-Legende Lech Wałęsa) und das mit fast zwei Metern Höhe weltgrößte Klavier, sondern auch Faszinierendes zur Geschichte seines Volkes zusammengetragen. Ein altes Wohnhaus aus Holz etwa, gelb und blau gestrichen, eine Ausstellung über die nach Kanada ausgewanderten und eine andere über die von Stalin nach Sibirien verschleppten Kaschuben – und ein Gebäude, das buchstäblich auf dem Kopf steht, Symbol für die kommunistische Zeit. Man kann sogar darin herumlaufen.

Die Kaschuben also sind Westslawen, die im Laufe der Jahrhunderte nicht zum Teil der größeren polnischen Gemeinschaft wurden, sondern sich ihre eigene Identität bewahrt haben. Die meisten leben bis heute in einer Gegend ganz im Osten der Pommerschen Seenplatte. Und weil die Landschaft hier mit Wasser und Wäldern besonders schön und ein wenig hügelig ist, nennt man die Region Kaschubische Schweiz. Es gibt zweisprachige Schilder, doch für Ausländer, die kein Polnisch können, sind die Unterschiede kaum zu erahnen, und traditionelle kaschubische Trachten sieht man wohl nur zu besonderen Festen.

Kaschubische Schweiz

Hinkommen

Easyjet fliegt Dienstag, Donnerstag und Samstag von und nach Danzig. Hin- und Rückflug gibt es schon für insgesamt 50 Euro. Die Bahn fährt häufiger, allerdings dauert die Reise, selbst wenn man die Direktverbindung wählt, knapp sechs Stunden. Wer rechtzeitig bucht, zahlt für ein Sparpreis-Ticket 30 Euro (einfache Strecke). Auch Flixbus fährt nach Danzig, das dauert acht bis neun Stunden, die einfache Fahrt gibt es ab rund 15 Euro.

Unterkommen

Ein Wochenende im „Notera Spa Hotel“ kostet im Juli rund 230 Euro (zwei Nächte, Doppelzimmer für zwei Personen). Außerhalb der Hochsaison ist es etwas günstiger. In Danzig gibt es viele gute Übernachtungsmöglichkeiten. Eine schicke Variante: das „Hotel Gdansk“ (hotelgdansk.com.pl), Doppelzimmer für zwei Personen im Juli ab 140 Euro pro Nacht. Vor den Toren der Stadt im Grünen gelegen: „Czarny Kos“ (Apartment ab etwa 45 Euro).

Rumkommen

Weitere Infos unter: poland.travel und pomorskie.travel

„Notera“ ist das kaschubische Wort für Natur

Frei von Industrie und mit Stille gesegnet, ist die Kaschubische Schweiz ein immer beliebteres Reiseziel für die Polen. Am Charzykowskie-See, am Rand der Region, hat vor kurzem das „Notera Spa Hotel“ (hotelnotera.pl) eröffnet, ein Komplex, in dem sich Geschäftsleute für Tagungen treffen und andere mit der Familie ausspannen. „Notera“ ist das kaschubische Wort für Natur. Große Wandbilder in den Zimmern zeigen Bäume im Wald, sie wurden im Nationalpark Bory Tucholskie (Tucheler Heide) aufgenommen, ein Biosphärenreservat in unmittelbarer Nachbarschaft.

Ewa Wojtas, die eigentlich in einer Spedition arbeitet, aber die Natur ihrer Heimat liebt, führt Besucher in ihrer Freizeit auf dem Fahrrad durch den Park (zirka 35 Euro für drei Stunden, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), entlang von Kiefern, an deren Fuß Blaubeeren wachsen, und kristallklaren Seen, denen man manchmal nicht zu nahe kommen darf. „Da nisten Eulen“, erklärt Wojtas. Man begegnet aber der 600 Jahre alten Eiche Bartud und mit ein wenig Glück Kranichen und Reihern.

Der Charzykowskie-See, der sich nicht im Park befindet, gehört zu den größten Polens. Er ist, wie viele Seen der Gegend, langgestreckt und über ein Flusssystem mit anderen Gewässern verbunden. In dem kleinen Hafen von Charzykowy, so heißt der Ort zum See, liegen viele Segelboote vor Anker.

Ein Abstecher zur „Graubären-Siedlung“

Von Berlin aus ist die Kaschubische Schweiz dank einer Easyjet-Verbindung nach Danzig neuerdings schnell zu erreichen. Der Flug selbst dauert eine Stunde. Vom Flughafen aus führt eine Bahnlinie in die Region. Wer diese wirklich entdecken möchte, sollte sich jedoch ein Auto leihen.

Tipp für einen Abstecher: Die „Graubären-Siedlung“ (Osada Burego Misia, Wętfie 1, 83-400 Nowy Klincz, buremisie.org.pl/) ist ein einzigartiges Wohnprojekt für Behinderte, das ein Priester in der Wendezeit aufgebaut hat. Die Anlage wächst kontinuierlich, sie ist malerisch gelegen. Die Bewohner produzieren unter anderem Käse, den man vor Ort in einem kleinen Laden kaufen kann. Wenn gerade niemand da ist, einfach die an der Tür angeschlagene Telefonnummer wählen.

Und: auf dem Rückweg unbedingt Halt machen im Slow-Food-Restaurant „Czarny Kos“ (czarnykos.pl) etwas südlich von Danzig. Es serviert hervorragende regionale Küche.

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Marienburg in Ostpreußen

Die Marienburg im ehemaligen Ostpreußen, poln. Malbork gilt als die größte Burganlage Europas die jemals aus Backsteinen erbaut wurde. Millionen Ziegel im Klosterformat wurden in der Bauzeit von 1270 bis 1393 in der 20 Hektar großen Anlage am Ufer des Nogat verbaut.

Bei der Standortwahl ihrer Klöster sagte man den Mönchen schon immer ein gutes Händchen nach.

 

Polen ist Storchenland Nr. 1 in der Welt mit über 52.000 Storchenpaaren. Besonders in den Grenzgebieten zu Russland (Königsberger Gebiet) findet hier der Storch noch Feuchtgebiete mit periodischen Überschwemmungen, brachliegende Felder und eine nur extensiv betriebene Landwirtschaft vor.

   

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